China: Lost in Translation

Die Olympiade in China ist für viele Chinesen eine gute Gelegenheit, auf Teufel komm raus Englisch zu pauken – und sich englische Namen zuzulegen. Schließlich will man bei den zahlreichen Ausländern passend rüberkommen. Die Verwendung fremdsprachiger Zeichen ist für den offiziellen Namen verboten. Bei der Wahl des englischen Namens sind der Fantasie jedoch keine Grenzen gesetzt. So soll es Chinesen geben, die sich “Careful” (vorsichtig), “Very” (sehr) oder “Rainbow” (Regenbogen) nennen. Hobbys, Vorlieben und Neigungen werden manchmal sehr direkt ausgedrückt.

Übrigens ist der häufigste Familienname der Welt das chinesische “Li”. Der Kurzname kommt in seinen verschiedenen Schreibweisen über 90 Millionen mal vor.

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Christine Holtz-Stosch ist Geschäftsführerin der Holtz-Stosch GmbH.

Holtz-Stosch GmbH - Fachübersetzungen

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